Sehr geehrte, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

meine erste Amtszeit geht nun bald zu Ende, eine weitere steht mit Ihrer Unterstützung an. Sechs spannende, lehrreiche, manchmal auch aufreibende Jahre, aber vor allem Jahre, die mir sehr viel Freude bereitet haben, sind fast vorüber.

Ich nutze daher die Gelegenheit, nochmals zurück zu blicken. Gerade in einer Zeit, in der Dinge oft überhitzt und manchmal negativ dargestellt werden, darf man auch einmal einen Schritt zur Seite treten und einen sachlichen Blick auf die Gegebenheiten werfen.

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Unsere Stadt ist 100 Jahre alt. Die Stadterhebung haben wir im letzten Jahr mit großer Freude und mehr als 80 Veranstaltungen begangen. Im Jahr 2016 haben wir 50 Jahre seit Bergwerksschließung miteinander gefeiert. Unsere Stadt hat es als ehemalige Bergwerksstadt geschafft, weiter erfolgreich in die Zukunft zu schreiten. Darüber freue ich mich sehr und wir alle können sehr stolz darauf sein! Unser Penzberg im Jahr 2020 ist eine li(e)benswerte, weltoffene, moderne und tolerante Stadt mit wunderbaren Menschen aus 94 Nationen, die gut, friedlich und interreligiös zusammen leben -eine Stadt mit hoher Lebensqualität, starker Wirtschaft, vielfältigem Vereinsleben und starkem Zusammenhalt. Meine/unsere Heimatstadt!

Wir haben viel zusammen erreicht und auch auf den Weg gebracht.

Die Stadthalle ist saniert und fertig gestellt, das Museum Penzberg, Sammlung Campendonk ist eröffnet worden. Unser neues Familienbad, das wieder viel Freude bereiten wird und der langersehnte Neubau der Musikschule befinden sich im Bau. Hannis Eismärchen haben wir im Winter als wichtigen gesellschaftlichen Treffpunkt für alle Menschen in unserer Stadt etabliert.

Aber auch die Belebung der Rathauspassage mit dem neu geschaffenen Bildungszentrum aus Stadtbücherei, Musikschule und Volkshochschule ist gelungen und wird bestens angenommen.

Wir haben einen Top-Kinderbetreuungsstandort und die Zukunft unseres Seniorenzentrums mit der AWO München Stadt ist gesichert auf den Weg gebracht.

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Penzberg ist gestärkter und ausgebauter Wirtschaftsstandort Nr. 1 im Landkreis. Damit das auch so bleibt, haben wir den Ausbau des Breitbandnetzes vorangetrieben und weitere Gewerbeflächen geplant. Auch den bezahlbaren Wohnungsbau haben wir offensiv betrieben und neben konkret gebauten Wohnungen die baurechtliche Grundlage für viele neue Wohnungen geschaffen.

Wir haben 2 große Solarparks errichtet, treiben die Energiewende voran und haben uns zu einer Klimaoffensive entschieden. Beispielsweise wurden letztes Jahr mehr als 2500 Bäume gepflanzt, davon 100 Jubiläumsbäume zum Stadtjubiläum.

Unsere Vereine haben wir als tragende Säulen unserer ehrenamtlichen Gesellschaft bestmöglich unterstützt und werden das auch in Zukunft tun.

Aufgaben, die oftmals nicht so wahrgenommen werden, die aber für die Zukunft und Leistungsfähigkeit unserer Stadt dennoch wichtig sind, wie z.B. den Ausbau des Kanalnetzes haben wir vorangetrieben.

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An ein Thema, das uns als Pflichtaufgabe übertragen wurde, möchte ich an dieser Stelle ebenfalls erinnern, nämlich die Unterbringung, Versorgung und vor allem die Integration unserer Flüchtlinge. Auch diese durchaus anspruchsvolle Herausforderung haben wir mit Hilfe von vielen Ehrenamtlichen zusammen gemeistert.

Wir haben seit 2014 vieles bewegt, erfolgreich auf den Weg gebracht, oder erledigt. Dies alles vor dem Hintergrund eines hervorragend geführten Finanzhaushalts.

Besonders freue ich mich, dass es uns gelungen die Layritzhalle zu kaufen und das Großprojekt „Blaulichtzentrum Layritzhalle“ auf den Weg zu bringen –ein wichtiger Schritt in die Zukunft!

Auch unser Ministerpräsident Dr. Markus Söder, wie auch Landtagspräsidentin Ilse Aigner hatten anlässlich ihres Besuches in Penzberg angemerkt, wie beneidenswert und ausgezeichnet Penzberg als Stadt dasteht.

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All dies konnte nur so gelingen, weil wir mit einer starken SPD Fraktion und im Stadtrat sehr konstruktiv, meistens sogar einstimmig gearbeitet haben, wir eine leistungsstarke, kompetente Verwaltung haben, bestens mit der Polizei, den Kirchen, der islamischen Gemeinde und den Vereinen und Interessenvertretern kooperieren.

Unserer Verwaltung verlange ich zwar viel ab, genauso wie mir. Ich denke aber, das ist auch der Auftrag, den ich gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt bestmöglich erfüllen muss.

Natürlich hat nicht immer alles funktioniert und ich habe sicherlich auch dem einen oder anderen Fehler gemacht. Auch wenn das manchmal sehr ärgerlich ist, gehört dies einfach zum Arbeitsalltag dazu. Der größte Fehler wäre, aus Angst vor diesen, untätig zu sein.

Wir stehen neben den bekannten Aufgaben auch vor neuen Herausforderungen, die zu bewältigen sind. Diese benenne ich an dieser Stelle nur kurz, da in den vergangenen Wochen bereits viel darüber gesprochen und geschrieben wurde. Um die Stadt weiter zukunftsfähig zu machen, müssen wir uns um maßvollen, bedarfsgerechten und bezahlbaren Wohnraum kümmern, den ÖPNV und die Radwege verbessern, den innerstädtischen Verkehr entlasten und bei allem Tun, dies unter Berücksichtigung sozialgerechter, klimarelevanter Aspekte umsetzen.

Um diesen Aufgaben und Themen gerecht zu werden, verspreche ich Ihnen, dass ich mich auch weiterhin mit aller Kraft und Freude für unsere Stadt einsetzen werde.

Meine Stimme hat in vielen Gremien Gewicht und ich bin mit einer Vielzahl von Behörden bis hin zu Ministerien sehr gut vernetzt, um auch dort unsere Belange schnell und wirksam voranzubringen. Ich stehe für Kontinuität und für leidenschaftliche, ehrliche und verlässliche Politik und Arbeit. Wenn es um das Wohl und die Zukunft unserer Stadt geht, habe ich klare Standpunkte, für die ich mit Überzeugung einstehe.

Ich bedanke mich an dieser Stelle für Ihr Vertrauen und vor allem für den großen Zuspruch der vergangenen Wochen und bitte Sie um Ihre Stimme bei der Stichwahl am 29. März!

Glück auf!
Ihre Elke Zehetner

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